Erfolgreich rekrutieren mithilfe von Personas

Personas in der Rekrutierung: symbolische Darstellung

Ein Anforderungsprofil unterstützt Sie bei der Personalsuche. Einen Schritt weiter geht der Einsatz von Personas, welche verbindende Eigenschaften typischer Stelleninhaber abbilden.

Über welche Kanäle neue Mitarbeitende rekrutiert werden, hat sich in den letzten Jahren massiv und rasant verändert. So lange ist es gar nicht her, dass die lokale oder regionale Tageszeitung das wichtigste Gefäss für Stellenanzeigen aller Art darstellte. Mittlerweile sind wir gefühlt drei Schritte weiter und befassen uns mit den Job-Modulen verschiedener Social-Media-Plattformen. Was sich dabei aber (leider) kaum verändert hat, sind die Inhalte, die oft floskelhaft und austauschbar klingen. Häufig liegt das daran, dass die gesuchte Person zwar «irgendwie allen klar», aber eben doch nie wirklich definiert worden ist.

Abhilfe schafft ein präzises Anforderungsprofil für die zu vergebende Stelle. Dieses umfasst unter anderem die erforderlichen beziehungsweise wünschenswerten Qualifikationen. Hier zeigen wir Ihnen auf, wie Sie in drei Schritten ein solches Anforderungsprofil erarbeiten.

Personas für die Personalsuche

Noch einen Schritt weiter als das Anforderungsprofil geht man mit der Erstellung einer so genannten «Bewerber-Persona». Diese umfasst noch einmal deutlich mehr als die nur die Qualifikationen und Berufserfahrung. Sie geht auf die Persönlichkeit der künftigen Mitarbeitenden ein. Natürlich darf dabei die Wunschvorstellung des Arbeitgebers einfliessen, schliesslich soll die Rekrutierung auch der (angestrebten) Firmenkultur entsprechen. Deutlich wichtiger ist jedoch die Frage: Wer sind die Menschen, die für die Stelle in Frage kommen?

Wir suchen also persönliche Vorlieben, Interessen, Eigenschaften, Ziele oder andere verbindende Eigenschaften, die typische Stelleninhaber gemeinsam haben. Dies hilft dabei, die geeigneten Plattformen zu finden, aber auch die passende (An-)Sprache sowie Argumente, die tatsächlich überzeugen. Und es erlaubt, um wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, generisch-langweiligen Stellenanzeigen «Lebwohl» zu sagen. Stattdessen wird es möglich, passgenaue Einladungen für Kandidatinnen und Kndidaten zu erstellen, die sowohl für die Stelle geeignet als auch an ihr interessiert sind.

Verstehen Sie Ihre Mitarbeitenden!

Doch wie bestimmt man die Kriterien, die für die Definition einer solchen Persona notwendig sind? Eine wertvolle Quelle sind die Mitarbeitenden, die bereits eine vergleichbare oder gleiche Stelle innehaben. Es macht durchaus Sinn, wenn Sie sich in einem ersten Schritt selbst fragen, was diese Menschen verbindet. Um ein wirklich aussagekräftiges Bild zu erhalten, empfiehlt es sich aber, mit den Mitarbeitenden persönlich zu sprechen. Das bedeutet einen relativ hohen Initialaufwand, erspart Ihnen jedoch langfristig Zeit und Geld durch effektiveres und effizienteres Recruiting. Ausserdem ist es sicher kein Fehler, Ihre bestehenden Mitarbeitenden besser kennen zu lernen.

Der letzte Schritt zeigt: Das Arbeiten mit Personas bietet sich vor allem bei Jobs an, die Sie mehrfach und in einer gewissen Regelmässigkeit zu vergeben haben. Wenn Sie eine Stelle im Schnitt einmal alle sieben Jahre neu besetzen müssen, wird es Ihnen schon schwerfallen, genügend Informationen für eine Persona zu sammeln. Ob sich der Aufwand in einem solchen Fall lohnt, steht noch einmal auf einem anderen Blatt.

Bei beeworx haben wir im Laufe der Jahre viel Erfahrung sammeln dürfen, für welchen Job man wo und wie am besten rekrutiert. Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch, wie unsere Herangehensweise Ihre Personalarbeit nachhaltig unterstützen kann.

beeworx GmbH
Steinengraben 40
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Tel: +41 (0)61 284 4040

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