Wie positionieren Sie sich als attraktiver temporärer Arbeitgeber?

Auch temporäre Mitarbeiter haben klare Vorstellungen, wie ihr Arbeitsplatz aussehen soll. Wir fassen zusammen, welche Erwartungen Kandidaten an einen attraktiven Arbeitgeber stellen.

In Zeiten des Fachkräftemangels bekunden Unternehmen immer wieder Schwierigkeiten, bestimmte offene Stellen zu besetzen. Dies gilt für Temporär– ebenso wie für Festanstellungen – besonders, wenn die Rekrutierung unter Zeitdruck erfolgt. Doch weshalb interessiert sich eine Bewerberin oder ein Bewerber für ein Unternehmen? Was sind überzeugende Argumente für einen bestimmten Betrieb als Arbeitgeber? In der täglichen Praxis erleben wir immer wieder, dass der Bekanntheitsgrad eine gewichtige Rolle spielt. Auch von Kollegen gemachte Erfahrungen haben einen wesentlichen Einfluss. Noch entscheidender sind persönliche Erlebnisse, zum Beispiel wenn man den Betrieb bereits aus einem Kunden-Lieferanten-Verhältnis bei einem früheren Arbeitgeber kennt. Tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass sich jemand bei uns bewirbt, weil wir mit einem bestimmten Einsatzbetrieb zusammenarbeiten.

Attraktive Arbeitgeber: Bekanntheit und Empfehlungen

Doch welcher Rat lässt sich aus diesen Beobachtungen ableiten? Die Bekanntheit eines Unternehmens lässt sich nicht mal eben steigern. Wie Mitarbeitende über Sie sprechen, nachdem sie das Unternehmen verlassen haben, können Sie natürlich beeinflussen – allerdings handelt es sich dabei um ein eher langfristiges Projekt. Und ob ein Kandidat bereits für einen Lieferanten oder Kunden von Ihnen gearbeitet hat, entzieht sich völlig Ihrem Einfluss. Welche Massnahmen sich als sinnvoll erweisen, hängt von zahlreichen Faktoren ab, unter anderem:

  • Betriebsgrösse
  • Branche
  • Geforderte Qualifikationen
  • Zeitpunkt
  • Anzahl der benötigten Mitarbeiter
  • Budget
  • Art der Stelle (fix oder temporär mit/ohne Aussicht auf Festanstellung)

Zeigen Sie Perspektiven auf

Der grösste Hebel steht Ihnen mit den Perspektiven zur Verfügung, welche Sie den Bewerberinnen und Bewerbern für Temporärstellen bieten. Beispielsweise können Sie eine Weiterbildung in Aussicht stellen, von der Sie und Ihre Mitarbeiter gleichermassen profitieren. Falls Sie eine kaufmännische Stelle zu besetzen haben, könnte es eine Option sein, den Job auch Personen mit technischem Hintergrund anzubieten, die sich einen Wechsel wünschen. Wenn Sie gemeinsam eine Weiterbildung zur technischen Kauffrau oder zum technischen Kaufmann planen, stellt dies sicher einen grossen Pluspunkt für Sie dar. Damit begegnen Sie auch auf kreative Weise dem Thema Fachkräftemangel: Nur dass jemandem eine bestimmte Qualifikation fehlt, muss kein absolutes Ausschlusskriterium darstellen.

Stellenvermittler als Berater

Hier kommt auch den Stellenvermittlern eine wichtige Aufgabe zu: Wenn wir feststellen, dass ein Unternehmen Schwierigkeiten hat, werden wir gleichzeitig auch zum Berater. Häufig können wir Arbeitskräfte empfehlen, die bei einem oberflächlichen ersten Blick vielleicht nicht passen, von denen wir aber aus jahrelanger Zusammenarbeit wissen, welche Fähigkeiten sie haben. Da wir täglich mit Rekrutierung und der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt befasst sind, können wir auch die am besten geeigneten Massnahmen empfehlen. Durch die objektive Perspektive eines externen Dienstleisters können wir Änderungsbedarf aufzeigen, ohne dass es zu damit oft verbundenen internen Schuldzuweisungen kommt. Das verlangt auch von unserer Seite bisweilen Mut, es ist aber auch die Grundlage für eine langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit.

beeworx GmbH
Steinengraben 40
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diana.gebauer@beeworx.ch
Tel: +41 (0)61 284 40 40

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