Mitarbeitermotivation bei Temporärkräften

Massnahmen zur Mitarbeitermotivation

Jedes Unternehmen wünscht sich motiviertes Personal – nur fällt dieses nicht einfach vom Himmel. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Mitarbeitenden begeistern und damit ihre Produktivität steigern.

Den Fokus legen wir bei unseren Tipps auf Temporärmitarbeitende, und zwar ganz konkret auf solche, die nur kurzfristig in Ihrem Betrieb beschäftigt sind. Sie zu motivieren ist eine völlig andere Aufgabe als bei Festangestellten oder langfristig engagierten Temporärkräften: Massnahmen müssen sehr schnell Erfolg zeigen, dafür spielt die Dimension der Nachhaltigkeit nur eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation, die Sie ohne grossen Aufwand umsetzen können und die auf unmittelbare Ergebnisse abzielen.

  1. Loben Sie – gezielt.

Lob und Anerkennung sind keine Synonyme. Anerkennung würdigt die Gesamtleistung, es geht dabei eher um eine generelle Haltung als um einzelne Wörter. Lob hingegen wird punktuell eingesetzt. Wichtiger noch: Lob wird konkret eingesetzt. Wenn ein Mitarbeiter eine gute Leistung erbringt, sollten Sie ihm ausdrücklich sagen, was Ihnen daran gefallen hat. Falls Ihnen die passenden Worte nicht unmittelbar in den Sinn kommen, lassen Sie sich einen Moment Zeit. Ein Lob kann man beispielsweise auch am Abend aussprechen, bevor der Mitarbeiter nach Hause geht.

  1. Nicht Wasser predigen und Wein trinken!

Wir erlauben uns, bei diesem Punkt generell vom «Chef» zu sprechen, was die Firmeninhaberin ebenso wie den Schichtleiter meinen kann – eben den direkten Ansprechpartner der Temporärmitarbeitenden. Eben dieser Chef sollte seinen eigenen Standards gerecht werden. Das gilt gerade im Hinblick auf nur kurzzeitig Beschäftigte: Diese haben nur sehr eingeschränkt die Gelegenheit, Führungskräfte näher kennen zu lernen. Entsprechend beruhen ihre Einschätzung und die Konsequenzen daraus ausschliesslich auf der direkten Wahrnehmung. Leben Sie also gemeinsam mit Ihrem Führungsteam vor, was Sie von anderen erwarten.

  1. Erklären Sie – eindeutig.

Für den Arbeitgeber gibt es nichts Frustrierenderes als Mitarbeitende, die ihren Job nicht richtig machen. Für Mitarbeitende gibt es nichts Frustrierenderes, als nicht zu wissen, wie man den Job richtig macht. Glücklicherweise kann die Ursache die gleiche sein – und relativ einfach behoben werden. Erklären Sie neuen Mitarbeitenden und Temporärkräften genau, was Sie von Ihnen erwarten und wie sie ihre Aufgaben zu erledigen haben. Fragen Sie lieber einmal zu viel nach, ob auch alles angekommen ist. Auch hier macht der Ton die Musik: Niemand möchte wie ein Schulkind behandelt werden – mit klaren und freundlichen Worten stellen Sie sicher, dass die Arbeit richtig ausgeführt werden kann und die Motivation hoch bleibt.

  1. Keine Fehler bei Fehlern!

Wenn es doch einmal zu einem Fehler kommt, klärt man dies am besten in einem persönlichen Gespräch. Kein Mitarbeiter ist glücklich darüber, etwas falsch gemacht zu haben. Ihn dann etwa vor versammelter Mannschaft «herunterzuputzen», erweist sich praktisch immer als kontraproduktiv. Stellen Sie nochmals klar, was richtig gewesen wäre, und sprechen Sie sich mit dem Mitarbeiter ab, wie der Fehler künftig vermieden werden kann.

  1. Ziele kennen!

Mitarbeitende sollen dazu beitragen, die Unternehmensziele umzusetzen. Doch auch Sie sollten sich Gedanken über die Ziele Ihrer Beschäftigten machen – und dabei ruhig bei der Basis anfangen. Häufig geht man davon aus, dass jeder Temporärmitarbeiter sich sehnlichst eine Festanstellung wünscht. Entsprechend wird diese Aussicht oft als Motivationsschub betrachtet. Was in vielen Fällen zutreffen mag, stimmt aber eben nicht immer. Nicht wenige Menschen arbeiten heute bewusst temporär: um flexibel zu bleiben, als Übergangslösung vor einem Studium, aus Lust auf unterschiedliche Aufgaben und Erfahrungen. Bevor sie also jemandem eine Festanstellung in Aussicht stellen, empfehlen wir nachzufragen, ob diese überhaupt erwünscht ist.

Temporärmitarbeitende haben aufgrund der wechselnden beruflichen Situation häufig mehr persönlichen administrativen Aufwand als Menschen in einer Festanstellung. Entsprechend tragen Sie bereits viel zur Mitarbeitermotivation bei, indem sie für einen möglichst reibungslosen Ablauf bei der Lohnabrechnung sowie zugehörigen Punkten wie beispielsweise Zwischenverdienstbescheinigungen sorgen. Hier zählt Erfahrung – über die wir bei beeworx dank unserer langjährigen Tätigkeit als Personaldienstleister verfügen. Gerne unterstützen wir Sie in allen Fragen der Mitarbeiterführung.

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