Try and Hire: Vom Temporäreinsatz zur Festanstellung

Try and Hire: Zwei erfolgreich Vermittelte im Interview

B. Ferrari und A. Miele wurden durch beeworx an ein Baselbieter KMU vermittelt. Beide kamen im Rahmen eines Try and Hire zum Betrieb – zuerst Temporärarbeit, dann Festanstellung. Im Interview erzählen Sie uns von ihren Erfahrungen mit diesem Modell.

Hatten Sie schon vor dieser Stelle mit beeworx zu tun oder war es ihr erster Kontakt?

B. Ferrari: Für mich war es der erste Kontakt.

A. Miele: Bei mir war es der zweite Einsatz, der durch beeworx zustande kam.

Die aktuellen Stellen wurden Ihnen im Rahmen eines Try and Hire vermittelt. Wie darf man sich das vorstellen?

B. Ferrari: Zuerst war ich für meinen heutigen Arbeitgeber in einem temporären Arbeitsverhältnis tätig, welches wie eine Probezeit behandelt wurde. Anschliessend wurde ich fest angestellt; mittlerweile bin ich vier Jahre im Unternehmen.

War dies so geplant oder hat es sich einfach aus der Situation heraus ergeben?

B. Ferrari: Ich war gezielt auf der Suche nach einer Festanstellung, ein reiner Temporäreinsatz wäre für mich nicht in Frage gekommen. Der Kontakt mit beeworx kam auch wegen dieser konkreten Stelle zustande.

A. Miele: Ich habe ebenfalls gleich zu Beginn klargestellt, dass ich auf der Suche nach einer Festanstellung bin.

Wie darf man sich den Ablauf zeitlich vorstellen – wie lange dauerte es vom ersten Kontakt bis zur Festanstellung?

B. Ferrari: Das ging ziemlich schnell über die Bühne. Nachdem ich von der Stelle gehört hatte und wie die Ausschreibung läuft, habe ich meine Unterlagen an beeworx geschickt. Es wurde keine Zeit verschenkt: Ich bekam prompt eine Einladung zu einem Vorgespräch mit beeworx, das eigentliche Vorstellungsgespräch bei meinem heutigen Arbeitgeber folgte schon innert weniger Tage. Mittlerweile bin ich seit vier Jahren hier tätig.

A. Miele: Ich habe im Januar 2015 hier angefangen. Bis Ende März war ich über beeworx angestellt und hier noch temporär im Einsatz, auf den 1. April wurde ich dann übernommen – was auch von Anfang an so geplant war.

Was ist Ihre Aufgabe beim aktuellen Arbeitgeber?

A. Miele: Ich arbeite in der Abteilung Einkauf. Das heisst, ich verhandle mit Lieferanten von Betriebsmaterialien und Rohstoffen, organisiere Bestellungen und die entsprechenden Lieferungen. Zusätzlich übernehme ich noch Aufgaben im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung. Die Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich und ich habe immer etwas Spannendes zu tun.

B. Ferrari: Wir sind ein produzierender Betrieb in der chemischen Industrie. Wir stellen Kunststoff-Granulat her, das in die gesamte Welt verkauft wird. Ich bin für die Logistik dahinter verantwortlich – da es sich um ein kleines Unternehmen handelt, über alle Abteilungsgrenzen hinweg.

Entspricht das auch Ihrem beruflichen Background?

B. Ferrari: Zu 100 Prozent. Deswegen hat mich diese Stelle auch angesprochen – ich kann meine Erfahrung aus 20 Berufsjahren einsetzen. Das hat einfach ideal gepasst.

Jetzt haben Sie mit beeworx gar nichts mehr zu tun?

B. Ferrari: Richtig. Als ich meinen Vertrag für die Festanstellung unterzeichnete, endete meine Zusammenarbeit mit beeworx. Ab diesem Moment wurde alles zwischen meinem aktuellen Arbeitgeber und mir abgewickelt.

Der Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih sieht subventionierte Weiterbildungen für alle Temporärarbeitenden vor – also auch für jene Arbeitskräfte, die im Rahmen eines «Try and Hire» nur die ersten Monate temporär angestellt sind. Nimmt jemand von Ihnen dieses Angebot in Anspruch?

A. Miele: Ja, ich absolviere eine Weiterbildung in Englisch, die bis zum First und Advanced Certificate führt. Bei meinen Aufgaben kann ich das wirklich gut gebrauchen – sowohl beim Verhandeln mit internationalen Lieferanten als auch für die unterschiedlichen Datenblätter in der Qualitätssicherung.

Was mussten Sie tun, um «Temptraining» bewilligt zu bekommen?

A. Miele: Ich habe online ein Gesuch ausgefüllt, musste angeben, welche Weiterbildung ich plane, und dann noch anhand der Lohnabrechnungen nachweisen, dass ich temporär gearbeitet hatte. Die Rechnung für die Weiterbildung bezahlt man eigentlich selbst, anschliessend reicht man sie ein und man erhält die Rückerstattung. In meinem Fall war es sogar noch angenehmer: Mein Arbeitgeber hat die Kosten der Weiterbildung sogar vorgestreckt, entsprechend wird der Betrag jetzt ihm erstattet.

Hat sich der Ablauf über beeworx von einem «normalen» Bewerbungsverfahren unterschieden?

B. Ferrari: Durch beeworx wurde es schon ein wenig vereinfacht. Da ich aber bereits sehr gut vorbereitet war, gab es gar nicht viele Punkte, an denen ich Unterstützung gebraucht hätte.

Gab es in der Zeit, als sie noch temporär beschäftigt waren, irgendwelche Besonderheiten?

A. Miele: Ja, aber das sind nur Kleinigkeiten. So muss man beispielsweise bei beeworx anrufen, falls man krank wird, und nicht beim Einsatzbetrieb. Aber das kam in den drei Monaten bei mir gar nicht vor.

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die sie mit beeworx und dem «Try and Hire» Prinzip gemacht haben – würden Sie diesen Weg noch einmal einschlagen?

B. Ferrari: Absolut, das würde ich auf jeden Fall nochmals in Betracht ziehen.

A. Miele: Da schliesse ich mich an: Die Zusammenarbeit hat gut funktioniert und beeworx unterstützt mich noch heute, wenn es Fragen gibt, beispielsweise im Zusammenhang mit meiner Weiterbildung.

Meine Damen, herzlichen Dank für das Interview.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.