So überzeugen Sie mit Ihrem Lebenslauf

Um einen formgerechten Lebenslauf für Ihr Bewerbungsdossier zu erstellen, genügt das Befolgen einiger simpler Regeln. Doch wenn Sie bleibenden Eindruck beim Empfänger hinterlassen möchten, empfiehlt sich eine persönliche Note.

«Mal schnell» die Eckdaten des eigenen Lebens zusammenfassen – persönliche Angaben, Ausbildung, bisherige Stellen – klingt an sich gar nicht so kompliziert. Doch wie so häufig versteckt sich auch hier der Teufel im Detail. Seien Sie sich bewusst: Ob Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, liegt häufig zu einem grossen Teil an Ihrem Lebenslauf (und die Entscheidung fällt meist nach weniger als einer Minute). Es lohnt sich also, entsprechend Zeit in Ihr curriculum vitae zu investieren. An Ihren Arbeitszeugnissen können Sie ohnehin nichts ändern, genau wie an Ihren bisherigen Abschlüssen und beruflichen Leistungen. Sehr wohl liegt es aber innerhalb Ihrer Möglichkeiten, diese möglichst professionell und ansprechend zu präsentieren. Gerade deshalb lohnt es sich auch, den Lebenslauf für jede Bewerbung individuell anzupassen: Gehen Sie auf spezielle Anforderungen aus der Stellenausschreibung ein. Nennen Sie jeweils nur die für die angestrebte Stelle relevanten Weiterbildungen. Zeigen Sie, dass Sie nicht einfach an einer, sondern an dieser Stelle interessiert sind. Beachten Sie dabei die Grundregel, dass ein Lebenslauf nicht länger als zwei Seiten ausfallen sollte.

Präsentieren Sie sich von Ihrer besten Seite

Wie entsteht Ihr Lebenslauf? Erstellen Sie eine klare Gliederung, bevor Sie beginnen, Details aufzulisten. Eine typische Reihenfolge: persönliche Daten, beruflicher Werdegang, Ausbildung, zusätzliche Qualifikationen. Jetzt sind Sie bereit, die einzelnen Gliederungspunkte mit Inhalt zu füllen.

  1. Persönliche Daten: In diesem Teil nennen Sie Name, Adresse, Nationalität und Arbeitsbewilligung, Telefon und E-Mail, Geburtsdatum, Familienstand und (falls relevant für die Stelle) die Führerausweiskategorie.
  2. Beruflicher Werdegang: Geben Sie Anfang und Ende der bisherigen Stellen an (beispielsweise «5/2012 bis 7/2014 Backoffice bei Schreinerei Mustermann AG, Rheinfelden»). Beginnen Sie dabei mit der aktuellen beziehungsweise letzten Anstellung. Ergänzen Sie die wichtigsten Tätigkeiten im Rahmen jedes Postens – immer mit einem Blick auf das Einsatzgebiet, für das Sie sich gerade bewerben. Überlegen Sie sich, welche der Aufgaben für Ihren potenziellen Arbeitgeber am wichtigsten sein könnten. Es gilt hier wie bei allen anderen Punkten: Selbstverständlich bleiben Sie immer bei der Wahrheit! Fragen Sie sich als Bewerber nicht: Was möchte mein künftiger Arbeitgeber gerne hören? Sondern überlegen Sie vielmehr: Was habe ich in meinem Rucksack, das mich für diesen Job qualifiziert.
  3. Aus- und Weiterbildung: Nennen Sie den zuletzt erworbenen Abschluss zuerst. Falls Sie häufig an Weiterbildungsmassnahmen teilgenommen oder Praktika absolviert haben, wählen Sie wiederum die für die angestrebte Stelle relevanten Punkte. Es sei ergänzt: Bei Berufseinsteigern spielt die Aus- und Weiterbildung naturgemäss eine grössere Rolle und kann noch vor dem beruflichen Werdegang platziert werden.
  4. Zusätzliche Qualifikationen: Dazu gehören etwa Fremdsprachen oder Computer-Kenntnisse. Auch Hobbys können von Bedeutung sein – etwa wenn Sie sich als Trainer einer Sportmannschaft engagieren oder in Ihrer Freizeit Oldtimer restaurieren. Falls diese Sektion sehr lange ausfällt, empfiehlt sich auch hier: Prüfen Sie die einzelnen Punkte auf Relevanz für das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben.
  5. Foto: Ein Bild von Ihnen macht die Bewerbung deutlich persönlicher. Verwenden Sie in jedem Fall ein professionelles Foto – mit einem Schnappschuss aus den letzten Ferien empfehlen Sie sich kaum für eine Anstellung.

Unterschrift als persönliche Note

Zuletzt stellt sich die Frage: Soll der Lebenslauf unterschrieben werden? Eine ganz eindeutige Antwort existiert hier wohl nicht. Befürworter der Unterschrift argumentieren gerne, dass damit noch einmal die Korrektheit aller Angaben bestätigt wird. Auch wenn ein Ausbleiben der Unterschrift in den seltensten Fällen für die Ablehnung der Bewerbung verantwortlich ist: Was spricht dagegen? Mit Ihrer Signatur verleihen Sie dem Dokument eine persönlichere Note und eine andere Wertigkeit. Falls Ihre Bewerbung auf elektronischem Weg erfolgt, können Sie Ihre Unterschrift ganz einfach scannen und in das Dokument einfügen.

Gemeinsam mit unseren Tipps zum Erstellen eines erfolgversprechenden Anschreibens  ist Ihre Bewerbung nun schon beinahe komplett. Noch einfacher haben Sie es, wenn Sie sich direkt für beeworx entscheiden: Sie geben einmal Ihr Dossier ab und wir suchen nach passenden Arbeitgebern für Sie – sei es temporär oder im Rahmen einer Festanstellung. Bewerben Sie sich direkt online über unsere Website oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

 

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